Die Stifter
Zunächst erschien der im stillen Kämmerlein ausgefüllte Spendenscheck, die "stille Wohltätigkeit", den engagierten Christen Günther und Ingrid Rumpf als die einzige Möglichkeit, sich auch im fortgeschrittenen Alter noch aktiv in die Gesellschaft einzubringen. Denn: "Jenseits einer gewissen Altersgrenze", so Ingrid Rumpf, "verbieten sich Demonstrationen oder ein Einsatz in den Krisenherden dieser Welt."
Doch dann reifte die Überzeugung, dass christliche Wohltätigkeit und bürgerschaftliches Engagement nicht mehr in verschiedenen Welten angesiedelt sein dürfen, und dass dann eben auch das öffentliche Bekenntnis zu dem, was man tut und erreichen möchte, dazugehört. In einer Stiftung sahen sie den geeigneten Weg, "Menschen zu ermutigen und zu fördern, die das tun, was wir nicht mehr tun können". Sie beschlossen also, eine Stiftung zu begründen, um mutigen, phantasievollen und wirkungsvollen Einsatz für Mitmenschlichkeit zu fördern und an die sprichwörtlich "große Glocke" zu hängen, damit das gute Beispiel Nachahmer und weitere Förderer finde. Die Stiftung sollte den Namen des Vaters von Günther Rumpf tragen: Julius Rumpf.