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Artikel vom 2. 7. 2006

„Das Buch des Lebens zu Ende lesen“

Ehemalige Zwangsarbeiter aus Peremoha besuchen Brandenburg


Mehr als sechzig Jahre sind vergangen, seit sie unfreiwillig harte Jahre in Berlin, Schönfliess und Bernau verbringen mussten. Sie wurden als billige Arbeitskräfte zur Zwangsarbeit aus der Ukraine deportiert, oder sie wurden als Kinder zusammen mit ihren Eltern verschleppt. Sie leben heute noch oder wieder in dem Dorf Peremoha östlich von Kiew, aus dem sie am 27. August 1943 zusammen mit mehr als 1000 Bewohnern nach Deutschland deportiert wurden. Ihr Dorf wurde verbrannt und dem Erdboden gleich gemacht. In wenigen Wochen werden sechs von ihnen auf Einladung der Martin-Niemöller-Stiftung in Berlin und Umgebung zu Gast sein.
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