Artikel vom 5. 11. 2010
Ein Gedenkzeichen für Peremoha
Einweihung in Alt-Madlitz
Vater Alexander Jarmoltschik segnet das Gedenkzeichen
An einem sonnigen Oktobertag ereignet sich Ungewohntes in dem brandenburgischen Dorf Alt-Madlitz. Auf dem Friedhof sieht man einen jungen ukrainischen Geistlichen vor einem gestürzten, gebrochenen Holzkreuz aus schweren Balken auf befestigtem Grund. Er spricht und singt das Totengebet nach orthodoxem Ritus. Ungewohnt klingt das Kirchenslawisch auf dem kleinen Dorffriedhof. Eine Gruppe von Ukrainern spricht die Gebete mit, legt Blumen ab und schüttet eine Handvoll Erde unter das Kreuz. Es ist Erde aus dem ukrainischen Dorf Peremoha unweit von Kiev.
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Artikel vom 1. 9. 2010
Die Gräber sind nicht vergessen
Ein Gedenkort für Peremoha
Bald wird hier eine Skulptur an die Toten erinnern.
Vor zwei Jahren lud die Martin-Niemöller-Stiftung eine Gruppe von neun alten Menschen aus dem ukrainischen Dorf Peremoha nach Alt-Madlitz ein, wohin sie in ihrer Jugend zur Zwangsarbeit deportiert wurden.
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Artikel vom 11. 2. 2009
Die Gräber sind vergessen
Ehemalige Zwangsarbeiter aus der Ukraine besuchen noch einmal das Gut im Oderbruch, auf dem sie Frondienste verrichten mussten. Und erzählen ihre Geschichte
Erinnerung: Olga Krasnoschon, Iwan Gorban, Alexandra Doroschenko und Maria Gliten (von links) führen ihre Begleiter auf den Friedhof von Alt Madlitz, wo ihre Leidensgenossen begraben wurden.
Im September hatte die Martin-Niemöller-Stiftung eine Gruppe von neun ehemaligen Zwangsarbeiter/innen aus Peremoha nach Berlin eingeladen. Die Reise wurde unterstützt vom Fonds "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft".
Wir dokumentieren mit freundlicher Genehmigung einen Artikel von Karl-Heinz Baum aus dem "Rheinischen Merkur", 43/2008.
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Artikel vom 25. 8. 2008
„Das Buch des Lebens zu Ende lesen“ (2)
Ehemalige Zwangsarbeiter aus Peremoha/ Ukraine besuchen Deutschland
Im Archiv von Nicolay Krasnozhon finden sich die Namen von 1.326 Verschleppten aus Peremoha
Am 27. August 1943 wurden mehr als 1.300 Bewohner des ukrainischen Dorfes Peremoha nahe Kiew nach Deutschland deportiert, vor allem Frauen, Jugendliche und Kinder. Ihr Dorf wurde verbrannt und dem Erdboden gleich gemacht. Nach einem zweiwöchigen Transport in Güterwaggons erreichten sie Frankfurt/Oder, wo sie für 13 Reichsmark pro Arbeitskraft für den Einsatz in der Landwirtschaft angeboten wurden. Allein 120 Menschen aus Peremoha kamen so nach Alt-Madlitz.
In wenigen Wochen werden neun von ihnen auf Einladung der Martin-Niemöller-Stiftung nach Berlin kommen.
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Artikel vom 4. 10. 2006
Das Buch des Lebens zu Ende gelesen
Ukrainische Verschleppte auf den Spuren ihrer verlorenen Kindheit in Berlin
Nach über sechzig Jahren wieder in Schönfließ:Boris Oponaschenko, Nicolay Krasnoshon, Anatoli Krasnoshon
Spurensuche in Berlin und Brandenburg: Im September waren sechs alte Menschen aus Peremoha zu Gast in Berlin.
Wir dokumentieren einen Text des Journalisten Karl-Heinz Baum (Berlin), der in gekürzter Form am 27. 9. 2006 in der FR erschien.
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Peremoha
Erinnerung
Julius-Rumpf-Stiftung




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