Artikel vom 14. 4. 2009
"Wie aufrecht kann ein Mensch gehen?"
Zum 25. Todestag von Martin Niemöller
Das Grab Martin Niemöllers in Wersen
Anläßlich des Gedenkgottesdienstes zum 25. Todestag Martin Niemöllers hielt Ministerpräsident Jürgen Rüttgers in der Stadtkirche von Westerkappeln am 25.03.2009 eine mit viel Beifall honorierte Ansprache. Die Predigt hielt Alfred Buß, Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen. Wir dokumentieren mit freundlicher Erlaubnis beide Texte. Lesen Sie außerdem "Nachtfahrt ins Wuppertal", in der Matthias Schreiber, Autor der rowohlt-Bildmonographie über Niemöller, von einer ungewöhnlichen Begebenheit berichtet.
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Artikel vom 2. 7. 2007
Martin Niemöller – Streiten für den Menschen
70 Jahre nach Martin Niemöllers Verhaftung
Anlässlich des 70. Jahrestags der Verhaftung Martin Niemöllers in Dahlem hielt Martin Stöhr am 29. Juni 2007 im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst im Rahmen der Reihe „Forum Wissenschaft“ einen Vortrag, den wir nachstehend dokumentieren.
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Artikel vom 24. 1. 2007
„Zu spät, zu unpolitisch, zu wenig"
Zur Debatte um Niemöller und die „Nazi-Zigarren“
Aktuelle Veröffentlichungen um Martin Niemöller und die Einstellung des Nazi-Ideologen Matthes Ziegler in den Dienst der Landeskirche sorgen im Moment für Diskussionsstoff. In mehreren Kirchenzeitungen und in der Frankfurter Rundschau vom 19.1.07 erschien dazu ein epd-Artikel von Wolfgang Weissgerber. Er bezieht sich auf den Artikel von Manfred Gailus "Vom ,gottgläubigen' Kirchenkämpfer Rosenbergs zum ,christgläubigen' Pfarrer Niemöllers" (erschienen in der Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, Heft 11/2006, Metropol-Verlag, Berlin), erweitert ihn aber um eigene Spekulationen um die Person Niemöllers, die zum Widerspruch herausfordern.
Wir dokumentieren den Artikel aus der Frankfurter Rundschau vom 19.01.07 und die Erwiderung von Martin Stöhr.
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Artikel vom 19. 1. 2007
„…habe ich geschwiegen“
Zur Frage eines Antisemitismus bei Martin Niemöller - von Martin Stöhr
Als die Nazis die Kommunisten holten,
habe ich geschwiegen;
ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten,
habe ich geschwiegen;
ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie mich holten,
gab es keinen mehr,
der protestieren konnte.
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Artikel vom 5. 2. 2006
„Weil das Wort so wichtig dort war“ - Martin Niemöllers Dahlemer Predigten
von Heinz Hermann Niemöller
Dr. Heinz Hermann Niemöller bei der Übergabe von Barbara Loewensteins Niederschriften an Kirchenpräsident Dr. Peter Steinacker
Die „Dahlemer Predigten" Martin Niemöllers haben als mutige, glaubwürdige und theologisch fundierte Zeugnisse der seelsorgerlichen Auseinandersetzung mit der NS-Diktatur eine weltweite Resonanz gefunden.Damals saß eine junge Frau unter Niemöller Kanzels und stenografierte wie etliche andere auch die Predigten mit. Aus den Stenogrammen und Mitschriften entstanden dann die ausformulierten Predigttexte, die unter dem Namen „Dahlemer Predigten" bekannt wurden. Die junge Frau, Barbara Loewenstein, musste als Tochter eines evangelischen Christen jüdischer Herkunft emigrieren. Sie nahm die Texte mit und brachte sie ins Ausland in Sicherheit.
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